Code of Conduct



Zürich, Stand 1. Oktober 2026

Dieser Code of Conduct gilt während der gesamten Veranstaltung Lunch Talks Zukunft Stadtnatur, sowie für die zugehörigen digitalen Kommunikationsräume, einschließlich Chat und veranstaltungsbezogener persönlicher Nachrichten. Wir möchten einen respektvollen, diskriminierungssensiblen und möglichst sicheren Raum für Austausch und Vernetzung schaffen. Alle Teilnehmenden, Referent:innen und Organisator:innen tragen dazu bei.

Die Moderation und das Organisationsteam greifen bei Verstössen ein. Je nach Situation können sie auf die Regeln hinweisen, Beiträge unterbrechen, Kommunikationsmöglichkeiten einschränken oder Personen vorübergehend beziehungsweise dauerhaft von der Veranstaltung ausschliessen. Bei schwerwiegenden Verstössen kann ein unmittelbarer Ausschluss erfolgen und es werden rechtliche Schritte geprüft. Schutzmassnahmen setzen nicht voraus, dass Betroffene den Vorfall öffentlich schildern oder sich an einer Aussprache beteiligen. Mit Ihrer Teilnahme verpflichten Sie sich, diesen Code of Conduct einzuhalten und entsprechende Anweisungen der Moderation und des Organisationsteams zu beachten.


1. Wertschätzende Gesprächskultur


Wir begegnen einander auf Augenhöhe, hören zu und lassen andere ausreden. Wir achten auf die Länge unserer Beiträge und geben unterschiedlichen Personen und Perspektiven Raum. Sachliche Kritik und unterschiedliche Positionen sind willkommen. Persönliche Angriffe, Abwertungen und Einschüchterungen werden nicht akzeptiert. Wir respektieren die Selbstbezeichnungen, Namen und Pronomen anderer Personen und verzichten auf Zuschreibungen.


2. Keine Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt


Diskriminierende, beleidigende oder menschenverachtende Äusserungen und Verhaltensweisen werden nicht geduldet. Dies gilt insbesondere für rassistische, antisemitische, sexistische, queer- und transfeindliche sowie ableistische Abwertungen. Ebenso wenig akzeptieren wir sexualisierte Kommentare, unerwünschte Annäherungen oder Kontaktaufnahmen, Drohungen und andere Formen von Belästigung oder Gewalt. Das gilt auch für vermeintliche Witze und persönliche Nachrichten. Die kritische Auseinandersetzung mit diskriminierenden oder gewaltvollen Inhalten ist möglich. Entsprechende Beispiele sind bewusst zu wählen und auf das für die Diskussion notwendige Mass zu begrenzen.


3. Persönliche Grenzen und Selbstbestimmung


Wir respektieren persönliche Grenzen. Niemand muss eigene Erfahrungen offenlegen, persönliche Fragen beantworten oder die eigene Betroffenheit begründen. Ein Nein oder der Wunsch, ein Gespräch zu beenden, ist ohne weitere Erklärung zu akzeptieren. Bei Beiträgen mit expliziten Schilderungen sexualisierter Gewalt kündigen wir diese vorab an und verzichten auf unnötig detaillierte Darstellungen. Wir vermeiden Schuldzuweisungen gegenüber Betroffenen und stellen ihre Erfahrungen nicht abwertend infrage.


4. Vertraulichkeit und Schutz persönlicher Informationen


Persönliche Erfahrungen, identifizierbare Angaben und sensible Gesprächsinhalte anderer Personen dürfen ausserhalb der Veranstaltung nur mit deren ausdrücklicher Zustimmung weitergegeben werden. Auch innerhalb der Veranstaltung geben wir keine persönlichen Informationen über nicht anwesende Dritte preis. Diese Regel hindert niemanden daran, eigene Erfahrungen zu besprechen, vertrauliche Unterstützung oder Beratung in Anspruch zu nehmen oder Vorfälle bei zuständigen Stellen zu melden. Dabei sind persönliche Informationen anderer Personen auf das notwendige Mass zu beschränken.


5. Keine Aufnahmen oder Screenshots


Foto-, Video- und Audioaufnahmen sowie Screenshots sind nicht gestattet. Auch automatische Transkriptionen und der Einsatz von KI-Aufzeichnungs- oder Meeting-Assistenzdiensten sind untersagt. Wer aus Gründen der Barrierefreiheit eine individuelle Unterstützung benötigt, kann sich vorab vertraulich an das Organisationsteam wenden, damit eine geeignete Lösung vereinbart werden kann.


6. Unterstützung und Meldung von Vorfällen


Wenn Sie eine Grenzverletzung erleben oder beobachten oder sich unsicher fühlen, können Sie sich während oder nach einer Veranstaltung über E-mail beim Organisationsteam melden. Sie müssen die betreffende Person nicht selbst konfrontieren. Sie können sich auch melden, wenn Sie unsicher sind, wie ein Vorfall einzuordnen ist. Das Organisationsteam behandelt Meldungen vertraulich, erläutern die nächsten Schritte und beziehen die betroffene Person soweit möglich in Entscheidungen ein. Grenzen der Vertraulichkeit werden transparent gemacht. Benachteiligungen oder Einschüchterungen aufgrund einer Meldung werden nicht akzeptiert.